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Pressebericht |
| Wie OETTINGER den Biermarkt aufmischt Günther Kollmar schreckt die Bier-Branche: Mit dem Günstig-Bier Original Oettinger erobert die Familie aus dem bayerischen Nordschwaben Jahr für Jahr Marktanteile. Jüngst kaufte Kollmar die Mönchengladbacher Hannen-Brauerei. |
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| Die Oettinger Brauerei, das erste Mal 1333 urkundlich erwähnt, hat
im vergangenen Jahr im Einzelhandel und in Abholmärkten etwa vier Millionen Hektoliter abgesetzt. 2003 wollen
die bayerischen Schwaben an die fünf Millionen herankommen. Das wäre umso bemerkenswerter, als Oettinger
den Wegfall eines ehemals hohen Dosenbieranteils von 30 Prozent ausgleichen muss. Das Dosenpfand bringt den Vorsitzenden
des GmbH-Beirates, Günther Kollmar, zum Schäumen - "Der schlimmste planwirtschaftliche Eingriff
seit der Kolchosierung durch Stalin". Oettinger bietet zwölf Biere an. Um die Transporter auszulasten, stellt Oettinger auch Limonade her. Bier wird in Gotha, Dessow, Schwerin, Mönchen- gladbach und Oettingen gebraut. Die Umsatzrendite liegt nach Firmenangaben bei über 6,5 Prozent, 950 Beschäftigte sollen 2003 rund 280 Millionen Euro Umsatz erwirtschaften. Die Marken-Marktanteile in den Bundesländern schwanken um die fünf Prozent, in Bayern seien es 11, in Baden-Württemberg 8,5 Prozent. In NRW habe Oettinger den Anteil in zwei Jahren von 2,3 auf 4,1 Prozent erhöht. Die Anteile hält die Familie Kollmar, eine Brauerei-Dynastie aus Franken. RHEINISCHE POST - 29.10.2003 |
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Oettinger Brauerei GmbH - Brauhausstraße 8 - D-86732 Oettingen i. Bay. |