Porträt: Siegfried Hanisch, Technischer Betriebsleiter

Steckbrief

  • Standort: Braunschweig
  • Ausbildung: staatlich geprüfter Techniker
  • Abteilung: Betriebstechnik & Bau
  • Bei OeTTINGER seit: 2009, im Betrieb seit 1984

DIE ANLAGEN WIEDER FIT MACHEN – DAS IST MEIN JOB

Als Leiter der Betriebstechnik, Instandhaltung und Bau bin ich auf vielen Baustellen unterwegs und erlebe jeden Tag neue Herausforderungen. Gemeinsam mit meinem Team bin ich dafür zuständig, dass die Maschinen zuverlässig produzieren. Einen Defekt schnell zu beheben – ob in der Herstellung, der Energieversorgung, der Abfüllung oder in der Logistik – das sehe ich als meine größte Aufgabe an. Hier ist kein Tag wie der andere und jeder Tag bringt neue Überraschungen. Man weiß ja schließlich nie, was heute kaputt geht und welche Ausmaße das mit sich bringt. Da kommt es auch einmal vor, dass aus einer kleinen Havarie eine umfassende Übung für die örtliche Feuerwehr wird. Ich erinnere mich an den Vorfall vor ein paar Jahren: Wir hätten den Defekt eigentlich in kürzester Zeit gelöst, letztendlich dauerte die Übung dann den ganzen Tag, mit Hubschrauber- und großem Feuerwehreinsatz. Das kostete mich einige graue Haare. Wenn es nicht gerade um Reparaturen geht, gehört auch die Koordinierung der Einsätze der Mitarbeiter aus der Schlosserei, der Elektrotechnik und der Energieversorgung zu meinem Arbeitsalltag. Wir denken aber nicht nur im Hier und Jetzt, sondern arbeiten engagiert an der Zukunft unserer Brauerei: In diesem Jahr haben wir ein Energiemanagement eingeführt, um noch effizienter zu produzieren und deutlich weniger Energie zu verbrauchen. Das kommt auch der Umwelt zugute.

BEI UNS MÜSSEN KEINE AKTIONÄRE BEFRIEDIGT WERDEN

Obwohl wir mit einem jährlichen Bierausstoß von mehreren Millionen Hektolitern zu den führenden Brauereien in Deutschland zählen, erlebe ich OeTTINGER als sehr familiäres Unternehmen ohne Konzernstrukturen. Wir kennen uns in Braunschweig, haben kurze Entscheidungswege und einen direkten Draht zu den Kollegen und Kolleginnen. Das erleichtert das Arbeiten ungemein und fördert zudem ein gutes Klima innerhalb der Belegschaft. Dieses Gemeinschaftsgefühl zeigt sich auch in der Unternehmensstrategie. Bei OeTTINGER fließt der Gewinn zurück in den Betrieb. Hierdurch können wir die Anlagen optimieren oder bei Bedarf erneuern. Man merkt einfach, hier bewegt sich etwas. So können wir sicherstellen, in der ersten Liga der Brauereien mitzuspielen, die zweite Liga kommt für uns nämlich nicht in Frage.

KARATE IST GUT FÜR DIE SEELE

In meiner Funktion als Leiter der Betriebstechnik und Instandhaltung bin ich es gewohnt, Dinge zu reparieren oder zu verbessern. Und auch privat arbeite ich gerne mit meinen Händen. Bei unserem Haus gibt es immer etwas zu tun und auch die Gartenarbeit kommt bei mir nicht zu kurz. Seit 2004 trainiere ich außerdem zwei bis dreimal die Woche in einem Karate-Verein. Der Kampfsport ist für mich als Ausgleich sehr wichtig, hält mich fit, stärkt den Rücken und die Muskulatur und ist zugleich gut für die Seele.

ICH MAG ES GERNE ABWECHSLUNGSREICH

Während meiner Ausbildung zum Lean Manager habe ich viel von der Welt gesehen. Doch egal ob Bier aus Dänemark, Schweden, England oder Serbien – das Original OeTTINGER Kellerbier schmeckt mir am besten. Im Sommer trinke ich aber auch gerne mal ein Weizen und natürlich das Export.

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